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Donnerstag, 05. August 2021
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News der Kategorie „LSBTI national“ (557 Einträge)

Katholische Ärzte wollen Homosexuelle mit Homöopathie kurieren

Beim Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) ist man stinksauer. Von einer "Zumutung" und einer "Beleidigung" ist die Rede und von "fehlendem Respekt gegenüber homo- und bisexuellen Menschen".

Wie SPIEGELonline am 1. Juni 2011 berichtet, will ein katholischer Ärzteverband (Bund katholischer Ärzte) die sexuelle Orientierung von Schwulen und Lesben mit ein paar Zuckerkügelchen ändern - nur auf deren Wunsch natürlich. Die Homo-Homöopathie stößt auf harsche Kritik.
Beim Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) ist man stinksauer. Von einer "Zumutung" und einer "Beleidigung" ist die Rede und von "fehlendem Respekt gegenüber homo- und bisexuellen Menschen".

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Schwule haben in der CDU schlechtere Chancen

Er selbst machte seine Homosexualität lange nicht öffentlich - jetzt ist zu ahnen, warum.

In ihrer Onlineausgabe berichtet die Hamburger Morgenpost, das der CDU Politiker Ole von Beust mangelnde Aufstiegschancen in seiner Partei. Dabei habe er dem Zeitmagazin gegenüber geäußert, dass Ministerpräsident das Äußerste sei, was ein Homosexueller in der CDU werden könne...

Auftakt zum schwul/lesbischen Monat in Berlin

Heute (01.06.2011) hißt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die Regenbogenflagge am U-Bahnhof Nollendorfplatz.

Damit steht dann ab dem 4. Juni faires Spiel bei den "Respect Games" im Vordergrund.
Mehr als 600 Sportlerinnen und Sportlern werden in diesem Jahr in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. NAch Angaben des Veranstalters kann man sich (außer für Fußball) noch als Teilnehmer zu verschiedenen Aportarten anmelden.

Denkmal für Schwule und Lesben in München geplant

Jetzt soll auch München ein Denkmal für die von den Nazis ermordeten Homosexuellen bekommen.

Wie Deutschlandradio Kultur berichtet, soll der Kulturausschuss der bayerischen Landeshauptstadt Plänen zugestimmt hahen, vor dem Schwulenlokal "Schwarzfischer" eine Skulptur zu errichten.

500 fliegende Botschaften gegen Homophobie und Transphobie

Der Rainbowflash in Hamburg war auch 2011 wieder ein voller Erfolg. Rund 500 Menschen waren zum Rathausmarkt gekommen, um gemeinsam bunte Luftballons mit Botschaften gegen Homophobie und Transphobie in die

Welt zu schicken.

Die Senatorin für Justiz und Gleichstellung, Jana Schiedek, sprach ein Grußwort. Weitere Hamburger Politikerinnen und Politiker haben an der Aktion teilgenommen - wie Gaby Dobusch (SPD), Kersten Artus (Die Linke), Christian Röbcke (LSU), Philipp Sebastian Kühn (SPD), Martina Kaesbach (FDP) und Arne Platzbecker (Schwusos).

Der LSVD Hamburg, der den Rainbowflash deutschlandweit koordiniert und in Hamburg zusammen mit dem russischen Rainbowflash-Initiator Wanja Kilber organisiert hat, erinnerte an die Menschenrechtssituation von Lesben und Schwulen in anderen Ländern. Es gibt immer noch rund 70 Verfolgerstaaten mit homophobem Strafrecht; in sieben Ländern (Iran, Nigeria, Sudan, Jemen,

Mauretanien, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate) werden homosexuelle Handlungen mit der Todesstrafe belegt. In Uganda ist die geplante Wiedereinführung zwar vorerst vom Tisch - nicht zuletzt dank weltweiter Solidarität - doch die Situation für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender ist weiterhin lebensbedrohlich.

Aber auch in Deutschland gibt es noch viel zu tun: Der Staat kann so lange nicht mit voller Glaubwürdigkeit gegen Homophobie eintreten, ehe er Lesben und Schwule nicht rechtlich gleichstellt. Der LSVD fordert deshalb eine Ergänzung des Gleichheitsartikels im Grundgesetz um das Merkmal der "sexuellen Identität". Auch die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, unterstützt diese Forderung. Gleiche Rechte sind notwendige Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben. Unser Grundgesetz braucht ein klares Bekenntnis gegen Homophobie!

Die Aktion auf dem Rathausmarkt wurde von einem breiten Bündnis getragen und finanziell unterstützt. Zahlreiche Hamburger Initiativen und Organisationen hatten zur Teilnahme aufgerufen.

Rainbowflash gegen Homophobie und Transphobie fanden in diesem Jahr in 22 deutschen Städten statt, darunter Hamburg, Berlin, Köln, Dresden, Lübeck, Hannover, Mainz, Stralsund. Stuttgart, Nürnburg. Außerdem in Brno, Singapur, Almaty, Moskau, St. Petersburg, Kiew, Odessa, Tomsk, Minsk, Karmiel und vielen anderen Städten der Welt.

Kussaktion gegen Homophobie

Mit einer Kusskktion auf dem Potsdamer Platz in Berlin wollen Schwule und Lesben am Dienstag zu mehr Toleranz aufrufen.

Wie rbb online mitteilte, soll das "Kiss in" am 17. Mai um 12.00 Uhr im Rahmen des internationalen Tags gegen Homophobie stattfinden. Auch in Deutschland gehörten Ausgrenzung und Hassgewalt gegen Homosexuelle noch zum Alltag. Aufgerufen dazu hat das schwule Anti-Gewalt-Projekt Maneo aus Berlin.

Was macht denn Corny Littmann da auf Kuba?

So kam Corny Littmann in die erste Reihe einer Schwulen- und Lesben-Demo in Havanna.

Nach Informationen der Hamburger Morgenpost war Corny Littmann (Ex-Präsident des Fußballclubs ST. Pauli) an der Spitze einer CSD Parade in Havann zu sehen. Auf die Frage, was er denn hier mache, antwortete er:" Ich bin seit langem mit Mariela Castro (Tochter des Cubanischen Präsidenten Raul Castro) befreundet. Letztes Jahr bin ich mit ihr in Hamburg beim CSD an der Spitze gegangen, dieses Jahr bin ich mit ihr in Havann an der Spitze".

Bin ich schwul?

Die Antwort vom Herzfunk: Ob sich ein Junge eher zu Mädchen oder eher zu Jungen hingezogen fühlt, das steht nicht von Anfang an fest.

WDR 5 hatte im Radio für Kinder Fragen über Körper, Liebe und Gefühle das Thema behandelt: "Bin ich schwul?"
Auch im Laufe der Pubertät kann die Frage "Bin ich schwul?" noch nicht endgültig beantwortet werden. Es gibt nämlich verschiedene Möglichkeiten, welche Liebesvorlieben ein Junge in dieser Zeit entwickelt.

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Moskau erlaubt erstmals Gay-Pride-Parade

Nach jahrelangen Auseinandersetzungen dürfen Lesben und Schwule in Moskau bald eine "Gay-Pride"-Parade feiern.

Wie Deutschlandradio KULTUR am 27.04.2011 berichtet, genehmigte die Verwaltung der russischen Hauptstadt erstmals eine solche Demonstration. Sie sei jedeoch beschränkt auf 500 Personen auf einem Platz im Moskauer Zentrum.

Leipzig hat´s…

Ein neues Schwulen- und Lesbenzentrum!

Mit dem 25-jährigen Bestehens des Rosa Archiv 2011 findet am 17.5. die Eröffnung des neuen und künftigen Karl-Heinrich-Ulrichs-Zentrum (kurz: TuK = Treff und Kultur) in der Leipziger Nikolaistraße 16 statt.

Das TuK ist somit sehr zentral gelegen: Nur 300 Meter vom Leipziger Hauptbahnhof und 100 Meter von der geschichtsträchtigen Nikolaikirche entfernt.

 

Das Karl-Heinrich-Ulrichs-Zentrum wird künftig an 5 Tagen in der Woche Montag bis Freitag von 14-22 Uhr geöffnet sein.

Nach dem 22.9. (an diesem Tage erhielten wir 1989 unsere damals noch notwendige "staatliche Anerkennung") werden wir die Öffnungszeiten auf 6 Tage erweitern und dann täglich von 13-23 Uhr für Euch da sein.

 

INFO: Die Räume des TuK können auf Wunsch zu allen Tagen - Samstag und/oder Sonntag eingeschlossen - für Eure eigenen Veranstaltungen günstig angemietet werden und das auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten.

Der echte Dr. Sommer kommt zur Bravo-Ausstellung nach Essen

Aufklärung und Aufregung - Die Universitätsbibliothek Essen zeigt die Ausstellung „50 Jahre Schwule und Lesben in der Bravo“. Nach Informationen Onlineausgabe von DER WESTEN kommt Dr. Martin Goldstein, der hinter dem Pseudonym Dr. Sommer steckt, am 17. Mai zu Besuch.

Weiter führt DER WESTEN aus, dass das Liebeslexicon jetzt in in einer Vitrine der Ausstellung liege und damit den Besuchern zur Schgau gestellt werde. Das findet Erwin In het Panhuis witzig, hat er es doch in den 70er und 80er Jahren leidenschaftlich gesammelt. Nun sind die Blätter Teil einer Ausstellung, die in der Universitätsbibliothek gezeigt wird: „50 Jahre Schwule und Lesben in der Bravo.“

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Einer, der den Rosa Winkel trug

Der Lesben- und Schwulenverband glaubte keinen Überlebenden mehr finden zu können, als im Mai 2008 zur Einweihung des Homo-Mahnmals sich Rudolf Brazda meldete. Nun wird die Biografie des schwulen KZ-Überlebenden vorgestellt.

 

Wie die FRANKFURTER RUNDSCHAU am 5. April 2011 in ihrer Onlineausgabe berichtet, war es eine anrührender und sensationeller Anruf, als im Mai 2008 das HOMO-Denkmal in Berlin eröffnet werden sollte. Beim LSVD klingelte das Telefon und eine Frau erzählte, dass ihr Onkel als Homosexueller im KZ Buchenwald gewesen sei und gerne an der Einweihung des Mahnmals im Tiergarten teilnehmen wolle.

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Männerschwarm startet mit E-books

Die rote „Erotik-Reihe“ und die Edition Waldschlösschen gibt es jetzt auch für Reader und PC

Der Männerschwarm Verlag startet ins eBook-Zeitalter: Der Männerschwarm Verlag startet ins eBook-Zeitalter: Als erstes bietet er sämtliche 12 Bände der Erotik-Reihe an: erfolgreiche Bücher von Fabian Kaden, Jan Holland und Stefan Herbst, von Cliff Morten und anderen, aber auch die gerade erst als gedrucktes Buch ausgelieferte Sammlung „Jagdfieber“: Hier beweisen literarische Autoren wie Lutz Büge, Detlev Meyer oder Walter Foelske, dass Literatur und Geilheit kein Widerspruch sind. Gedruckt kosten die Bücher 12,50 €, in der elektronischen Form nur 8,99 €. Für den günstigeren Preis bekommen die Käufer aber auch noch ausführliches Bonusmaterial: Jedes Ebook enthält aussagekräftige Auszüge aus Büchern der anderen Erotik-Autoren: Gute Unterhaltung und Werbung zugleich. Im Sachbuch startet der Verlag mit Büchern aus der Edition Waldschlösschen.

Die eBooks sind unter anderem bei Apple/iTunes und bei der Dt. Telekom erhältlich, weitere Infos auf der Homepages des Verlages: http://www.maennerschwarm.de/Verlag/

Schwule in der "Bravo"

Erst tabuisiert, jetzt "turboschwul"

Ausgerechnet in einer Kirche findet die Ausstellung "50 Jahre Schwule und Lesben in der 'Bravo'" statt. Die Kölner Christuskirche hat ihre Räume dafür geöffnet. Und das ergibt durchaus Sinn: So wie die "Bravo" im Laufe der Jahrzehnte einen offenen Umgang mit dem Thema Homosexualität gefunden hat, stellt sich auch die Kirche inzwischen den Realitäten - zumindest die evangelische.

Mehr als ein schwuler Fußballpräsident

St. Pauli-Retter, Kiez-Größe, Theater-König, der erste offen Schwule im Profifußball und nun Kolumnist für ZEIT ONLINE: Wer ist Corny Littmann?

Was damals passierte, sei eine dämliche, aber wahre Geschichte, sagt Corny Littmann. 21. November 2002, er gibt im Theater-Restaurant des Schmidts Tivoli einen Geburtstagsempfang. Viele Leute, bunte Unterhaltungen, Alkohol, gelöstes Lachen. Irgendwann wird der Theaterbesitzer gefragt, was ein Künstler eigentlich noch macht, nachdem er 50 Jahre alt geworden ist? Corny Littmann antwortet aus dem Bauch heraus: "Eine Oper inszenieren oder Präsident eines Fußballclubs werden."

Zum Artikel von ZEIT online