@Home 11. bis 25. Mai
Das 41. DOK.fest München präsentiert rund 100 Filme: vom 6. bis 18. Mai in Münchner Kinos und vom 11. bis 25. Mai deutschlandweit online unter https://www.dokfest-muenchen.de .
Dabei sind mehrere Filme, die sich mit LGBTIQ-Themen beschäftigen: Filme von und über Rosa von Praunheim, über die lesbische Experimentalfilmerin Barbara Hammer, non-binäre Künstler*innen der Brüsseler Drag-Szene, ein queeres Tanzpaar in Kiew und mehr.
A SONG WITHOUT HOME
Regie: Rati Tsiteladze / Georgien, USA, Dänemark 2025 / 75 Minuten
Für die trans Frau Adelina gibt es keinen Platz in ihrem georgischen Heimatdorf. In Wien beginnt sie ein neues Leben – zwischen Angst und dem Willen zur Selbstbehauptung.
Regie: Brydie O`Conner / USA 2026 / 108 Minuten
Die Pionierin des lesbischen Experimentalfilms Barbara Hammer turnt mit einer Freundin nackt auf dem Trapez. Die Regisseurin zeigt auf radikale Weise weibliche Körper – teils von Freundinnen, teils von sich selbst. Das intime Porträt zeigt eine bildgewaltige Collage aus Archivmaterial und Videotagebuch.
CHOSEN FAMILY
Regie: Élisa Vdk / Belgien 2025 / 84 Minuten
Im Herzen der Brüsseler Drag-Szene kämpfen vier non-binäre Künstler*innen um künstlerische Anerkennung.
TO DANCE IS TO RESIST
Regie: Julian Lautenbacher / Ukraine, Deutschland 2026 / 90 Minuten
Jay und Vol’demar sind professionelle Tänzer, ein queeres Paar und leben in Kiew. In Clubs, Lagerhallen und Museen choreografieren sie mit ihrem Kollektiv beeindruckende Performances: Tanz als Widerstand.
MEINE MÜTTER
Regie: Rosa von Praunheim / Deutschland 2007 / 87 Minuten
Der Regisseur Rosa von Praunheim begibt sich auf die Suche nach seiner leiblichen Mutter, als er herausfindet, dass er adoptiert wurde. In Riga stößt er auf seine familiären Wurzeln und rekonstruiert die eigene Vergangenheit. Der Dokumentarfilm verwebt gekonnt Privates mit historischen Ereignissen und holt die Verbrechen des Nazi-Regimes in unsere Lebenswirklichkeit zurück.
MEINE VÄTER
Regie: Julia von Heinz / Deutschland 2021 / 22 Minuten
Überraschend verstirbt Julia von Heinz' Vater. Erst aus seinem Nachlass erfährt die Filmemacherin, dass der ehemalige Reserveoffizier homosexuell war und ein Doppelleben führte. Die Regisseurin sucht das Gespräch mit Rosa von Praunheim, Ikone der Schwulenbewegung. Es entsteht das posthume Porträt eines eigenwilligen und einsamen Mannes.

